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Oberliga Männer
1  Wallau 48:2
2  Nieder-Roden 47:3
3  Kleinostheim 34:16
4  Gelnhausen 32:18
5  Bruchköbel 29:21
6  Reinheim 26:24
7  Dotzheim 24:26
8  Münchholzh. 23:27
9  Wettenberg 23:27
10  Holzheim 22:28
11  Vellmar 22:28
12  Mainaschaff 8:42
13  Oberhaun 7:43
14  Kassel 5:45

Landesliga Männer
1  Hanau 44:6
2  Babenhausen 41:9
3  Nieder-Roden 29:21
4  Fränkisch-Cr 28:22
5  Maintal 28:22
6  Gelnhausen 26:24
7  Griesheim 26:24
8  Lampertheim 25:25
9  Bonsweiher 22:28
10  Roßdorf 22:28
11  Modau 21:29
12  Pfungstadt 20:30
13  Erbach 14:36
14  Böllstein 4:46

Bezirksoberliga Damen
1  Nieder-Roden 40:2
2  Altenstadt 32:10
3  Langenselbol 30:12
4  Hainburg 29:13
5  Zeppelinheim 24:18
6  Hanau 22:20
7  Dreiech 19:23
8  Bleichenbach 17:25
9  Fischborn 12:30
10  Kickers 10:32
11  Obertshausen 9:33
12  Mühlheim 8:34

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Bericht von der Maintaler Homepage

Handball-Landesliga Süd: HSG Maintal - Männer I bleiben auf Erfolgskurs – 35:34

Schlusspfiff dient als Erlösung
Handball-Landesliga Süd: HSG-Männer I bleiben auf Erfolgskurs – 35:34-vor 350 Besuchern
Maintal. – Erst, als im Tollhaus Maintal-Halle der Schlusspfiff ertönte, stand fest, dass die Männer I der Handballspielgemeinschaft Maintal ihren sechsten Saisonsieg eingefahren hatten. In einer packenden Landesliga-Partie mussten die Hausherren Schwerstarbeit verrichten, ehe sie einen Namensvetter aus Nieder-Roden niedergerungen hatten, der vor 350 Zuschauern ebenfalls einen vorzüglichen Eindruck in der Offensive hinterließ und mit dazu beitrug, dass dieser spannende und torreiche Schlagabtausch auf einem beachtlichen Niveau verlief.
Aus Sicht der Hausherren kam es zum erwartet schweren Spiel. Und zu einem, das dem Verlauf nach keinen Verlierer verdient gehabt hätte. „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn Nieder-Roden ein Unentschieden geglückt wäre“, gab denn auch Trainer Tom Grunwaldt erleichtert zu. Allerdings bestritt er, mit seinen Schützlingen einen glücklichen Erfolg gefeiert zu haben. „Meine Mannschaft hat sich dieses Ergebnis hart erarbeitet, alles dafür getan und war meiner Meinung nach dieses eine Tor besser.“
Zufrieden war der HSG-Trainer einmal mehr mit der Einstellung seiner Mannen und der Tatsache, dass sie zu 35 Toren gekommen waren. „Ich freue mich deshalb für die Jungs, weil alle, die im Angriff zum Einsatz kamen, in der Torschützenliste zu finden waren.“ Recht gab ihm letztlich die Entscheidung, frühzeitig einen Torhüterwechsel vorgenommen zu haben. Zwar hielt Marcus Obermayer zunächst auch nicht besser als Silahan Gezer, lieferte dafür aber einen glänzende zweite Halbzeit ab. In dieses Lob mit einbeziehen muss man aber auch den Nieder-Rodener Schlussmann Rhein, der ebenfalls einen vorzüglichen Eindruck hinterließ.
Während die Nieder-Rodener mit Schrod den alles überragenden Akteur – nicht nur seiner zwölf Tore wegen – auf dem Parkett stehen und mit Meinecke einen weiteren zielsicheren und durchschlagskräftigen Rückraumrecken in ihren Reihen stehen hatten, waren die Hausherren in der Breite etwas besser aufgestellt. Dies sah auch Tom Grunwaldt so: „Es hat sich einmal mehr bezahlt gemacht, dass wir einen ausgeglichen besetzten Kader zur Verfügung haben.“ Dieser habe sich diesen Erfolg redlich verdient, daran ließ der nach dem Schlusspfiff ausgelassen vor Freude durch die Halle hüpfende Ex-Profi keinerlei Zweifel aufkommen.
Dass Tom Grunwaldt mit dem Abwehrverhalten alles andere als zufrieden war, gab er unumwunden zu. Weil die „präzis durchgeführten chirurgischen Eingriffe“ der Nieder-Rodener seine Mannen ein ums andere Mal vor Probleme gestellt hätten, gab er die 3-2-1-Variante auf und ordnete eine defensive 6:0-Deckung an. Diese Maßnahme begründete er wie folgt: „Da der Gegner selbst die offensivere Ausrichtung bevorzugt, wusste er genau, wie er uns zu begegnen hatte.“
Die HSG Nieder-Roden teilte am Samstag aber nicht nur erfolgreich aus, sondern bewies auch Nehmerqualitäten. Jedenfalls sprach es für sie, dass sie trotz neun Zeitstrafen (in diesem Vergleich kamen die Hausherren mit drei wesentlich günstiger weg) bis zum Schluss am Ball blieb und das Geschehen offen hielt. Einen möglichen Punktgewinn vor Augen, schaffte es der Gast aber nicht, den letzten Angriff dieser Partie erfolgreich abzuschließen. Trotz Unterzahl entschärften Obermayer und seine Vorderleute den letzten Wurfversuch, durften danach die Arme jubelnd in die Höhe reißen.
Die Gäste lagen zunächst einmal in Führung, dies immer mit einem oder zwei Toren. Erst nach dem 8:10 erwischten die Maintaler eine bessere Phase mit vier Treffern in Folge, gerieten erneut ins Hintertreffen, um Sekunden vor der Pause durch Kreisläufer Plitzko auf 17:18 zu verkürzen. Bis dahin waren die Gastgeber viermal an Pfosten und Latte gescheitert, drei weitere Holztreffer sollten im Verlauf der zweiten 30 Minuten hinzukommen. Was bis dahin ebenfalls aufgefallen war und so bleiben sollte: Die meisten Abpraller landeten beim Gegner, so dass es dieser im zweiten oder dritten Versuch schaffte, das Leder unterzubringen. Auch in diesen Situationen wäre etwas mehr Konzentration wünschenswert gewesen.
Ausgeglichen und auf Augenhöhe verlief auch Durchgang zwei. Weitere zehn Minuten lang benötigten die Maintaler, um einen Vorteil (22:21 durch Nehring) herauszuwerfen. Bis zum 28:28 wechselte die Führung ständig, ehe Denhard förmlich explodierte und entscheidenden Anteil daran hatte, dass es sechs Minuten vor Schluss 32:29 stand. Doch Nieder-Roden spielte und kämpfte unbeirrt weiter, schaffte aber nur noch das 34:35. Große Erleichterung auf der einen, maßlose Enttäuschung auf der anderen Seite.
HSG Maintal: Gezer/Obermayer – Labonte 3, Werner 8/1, Runkel 4, Nehring 2, Käseberg 1, Keller, Winter 6/4, Plitzko 6, Dunkel, Denhard 3, Iserinc, Franz 2
HSG Nieder-Roden II: Rhein/Hildebrand – Popiolek 3, Ott 2, Ignazy 2, Steinheimer, Mi. Engel, Ma. Engel 4, Schrod 12/5, Meinecke 6, Schmidt 2, Witt 1, Knaf 1, Neuß 1
Schiedsrichter: Krischke/Rosen (TS Groß‧auheim) – Zuschauer: 350
Besondere Vorkommnisse: keine zu registrieren
Zeitstrafen: 3/9
Siebenmeter: 5/5:5/5Eberhard Dunkel